Der Delikatessenblogger

Edle Delikatessen. Und mehr.

Februar 25, 2013
von Marcel
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Olivenöl als Delikatesse?

Ich nehme es zum Kochen und Braten, ich benutze es in meinem Salatdressing. Eine mir bekannte Hebamme empfiehlt, Neugeborene mit Olivenöl einzuölen. Ich muss zugeben dass ich Olivenöl mag. Der sehr eigene Geschmack gefällt mir gut und hebt sich klar vom eher faden Sonnenblumen-Tausendsassa Öl ab.
Aber Öl als Delikatesse? Ist das nicht etwas übertrieben? Geht man da nicht einen Schritt zu weit?

In vielen Restaurants, das konnte ich schon seit längerem beobachten, wird vorweg oft und gerne Brot mit feinem Olivenöl und Salz gereicht. Schlecht schmeckt das sicherlich nicht, aber so recht will sich bei mir auch keine Euphorie entwickeln. Dann war ich jedoch letzten Sommer im Urlaub auf Sardinien. Jener herrlichen Italienischen Mittelmeerinsel, welche für ihr kristallklares Wasser und hübschen Strände bekannt ist. In einem netten Lädchen in der Stadt Alghero, im Nord-Westen der Insel gelegen, kam ich mit dem Verkäufer von regionalen Köstlichkeiten ins Gespräch. Dieser bot mir viele Dinge zum Probieren an. Ganz am Ende bot er mir verschiedene sardische Olivenöle an. Da war es um mich geschehen: solch eine Vielfalt an verschiedenen Fruchtnoten, Würze und Nussigkeit habe ich selten vernommen. Natürlich habe ich ein paar Flaschen für mich und meine Freunde mitgenommen; auch diese waren begeistert.

Doch was macht Olivenöl so schmackhaft? Beziehungsweise warum schmeckt manch ein Olivenöl langweilig? Letztendlich ist es wie bei allen Naturprodukten: auf die Pflanze und deren Pflege und Bewirtschaftung kommt es an. Der Geschmack des Öls wird beeinflusst von der Sorte, von der Wasserversorgung der Bäume, von der Reinheit des Ernteguts und von der Sorgfalt bei der Verarbeitung. Olivenöl gibt es in verschiedenen Güteklassen, aber nur drei sind auf dem deutschen Markt erhältlich. Da wäre die höchste Güteklasse, das „native Olivenöl extra“. Dieses besitzt einen sehr niedrigen Säuregehalt und wurde schonend kaltgepresst und ohne übermäßige Temperatureinwirkung hergestellt. Das Öl hierfür stammt aus erster Pressung. Das „native Olivenöl“ hingegen darf auch aus zweiter Pressung stammen und einen etwas höheren Säurepegel erreichen. Das einfache „Olivenöl” ist eine Mischung mehrerer raffinierter Öle und nativem Öl. Je höher hierbei der Anteil an nativem Olivenöl, desto intensiver ist der Geschmack nach Oliven. Bei den Geschmacks Nuancen variiert das Aromenspektrum zwischen Mandel, Äpfeln, süß, scharf, fruchtig, bitter, herzhaft und so weiter. So groß die Menge der Anbaugebiete von Oliven im Mittelmeerraum, so groß ist auch die Fülle an verschiedenen Aromen. Es lohnt sich daher, Olivenöle aus den verschiedenen Ländern zu kosten, zum Beispiel unter den Oberpunkten: „Olivenöle der Insel Kreta“. Solch ein Vergleich ist interessant und schult den Gaumen. Zudem kommt, dass Olivenöl als sehr gesund betrachtet wird. In der Antike hat man Olivenöl sogar als Heilmittel angewandt.

Aber ist es nun auch eine Delikatesse? Wenn man bedenkt, dass Olivenöl in guten Qualitäten in jedem Discounter zu bekommen ist, fällt der Gedanke an eine exklusive Delikatesse schwer. Schaut man jedoch in Feinkostläden, so entdeckt man Öle zu horrenden Preisen und mit schicker Ausstattung. Meiner Meinung nach ist Olivenöl ein kostbares und gesundes Alltagsgut, mit dem man sorgsam umgehen sollte. Eine Delikatesse ist Olivenöl jedoch nicht, dafür ist es einfach schon zu sehr Teil unseres Alltags geworden.

Februar 18, 2013
von Marcel
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Feinkost Käfer – Die Geschichte eines Delikatessen-Imperiums

Die Traditionsmarke „Feinkost Käfer“ steht für höchste Qualität und innovative Delikatessen aus aller Welt. Der Beginn dieser Erfolgsgeschichte findet sich im Jahr 1930, als das Ehepaar Käfer Ihr erstes Ladengeschäft in München eröffnete. Seit diesen bescheidenen Anfängen hat sich einiges getan. Inzwischen erzielt die Marke einen Jahresumsatz von über 100 Millionen Euro und steht für ein weltweit operierendes Delikatessen-Imperium mit hunderten von Mitarbeitern und Niederlassungen in verschiedenen Ländern.

Die Käfer-Brüder Gerd übernahmen das Delikatessengeschäft von Ihren Eltern und machten daraus einen populären Treffpunkt für Feinschmecker. Gerd legte dabei besonderen Wert auf die Organisation von Partys und Feiern, was sich später zu einem der wichtigsten Geschäftszweige der Firma Käfer entwickeln sollte. Mit seinen opulenten Events traf er genau den Zeitgeist der deutschen Wirtschaftswunderjahre und bekam als ersten Großauftrag die Ausrichtung des Internationalen Juristenkongresses von der Bayerischen Staatskanzlei übertragen.

In den 60er Jahren entwickelten sich die Käfer-Veranstaltungen immer mehr zum Pflichtprogramm für die Münchner Prominenz. Alles was Rang und Namen hatte, wollte nun eine eigene „Käfer-Party“ abhalten. Für den innovationsfreudigen Party-Organisator war es undenkbar, zweimal dasselbe Konzept für Feiern zu verwenden. Somit wurden die Veranstaltungen immer ausgefallener und wurden schließlich in ganz Europa populär. Zu der Kundschaft kamen nun Staatsoberhäupter, Adelige und Prominente aus aller Welt. Amerikanische Präsidenten, europäische Fürsten und sogar Papst Benedikt XVI. ließen sich vom Feinkost-Guru bewirten.

Seit den 70er Jahren sind die Brüder auch auf dem Oktoberfest mit der Käfer-Schänke vertreten. Anfangs im überschaubaren Rahmen mit nur 40 Sitzplätzen, werden heute über 3.000 Gäste bewirtet. Auch dieses Projekt mauserte sich in kürzester Zeit zum beliebten Treffpunkt für Prominente. Künstler, Prominente, Politiker und Prominente des FC Bayern München kamen scharenweise, um sich Brathähnchen und Champagner schmecken zu lassen. Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß soll hier die letzte Maß Bier seines Lebens genossen haben, bevor er 1988 an den Folgen eines Herz-Kreislaufversagens starb.

Im selben Jahr wurde auch die Geschäftsleitung auf den Sohn Michael übertragen, der erstmals damit begann, für einzelne Feinkostprodukte Lizenzen zu vergeben. In den 90er Jahren bekam die Firma Käfer den Auftrag, im Deutschen Reichstag die Verpflegung der Parlamentarier und Gäste im Dachgartenrestaurant sicher zu stellen. Ebenso wurden 1999 erstmals Lizenzen für komplette Restaurants an die Allresto GmbH vergeben, die am Münchner Flughafen ein Käfer-Bistro betreibt.

Die Firma Käfer war dabei immer nah am Trend der Zeit und eröffnete bereits im Jahr 2000 einen Online-Shop, als Begriffe wie e-Commerce für viele Unternehmen noch ein Fremdwort waren.

Auch der umtriebige Gerd Käfer selbst blieb nach seinem Rückzug aus den Firmengeschäften nicht untätig und suchte sich immer neue Herausforderungen. Der inzwischen 80-jährige Unternehmer ist weiterhin im Betrieb verschiedener gastronomischer Projekte involviert und brachte sogar eine eigene Modekollektion heraus. Im Jahr 2008 erfüllte er sich mit dem Bau des Kitzbühler Event-Turms einen Lebenstraum. Auf die Frage welche weiteren Projekte er gerne angehen würde antworte Käfer, er würde gern als erster Gastronom eine Party im Weltall feiern.

Februar 14, 2013
von Marcel
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5 Frucht Delikatessen

Im heutigen Artikel werde ich 5 exotische Früchte darstellen, die jede für sich eine wahre Delikatesse sind. Einige sind auch hierzulande bekannt, während Sie von anderen vielleicht noch nie gehört haben.

Durian

Die Durian spaltet die Gemüter – entweder man liebt sie oder man hasst sie. Diese Frucht des Zibetbaums ist in Südostasien heimisch und dort eine äußerst beliebte Delikatesse. Die hervorstechendste Eigenschaft dieser Frucht (neben ihrem stacheligen Äußeren) ist ihr penetranter Eigengeruch. Dieser Geruch ist ein natürlicher Abwehrmechanismus der Frucht und hat ihr den liebevollen Spitznamen „Stinkfrucht“ eingebracht. Der Gestank ist so durchdringend, dass einige Airlines und Hotelketten sogar ein Durian-Verbot erlassen haben. Der Geschmack ist allerdings köstlich und entschädigt für diese Eigenart!

Cherimoya

Die Cherimoya, auch als Zimtapfel bekannt, stammt ursprünglich aus Südamerika und ist eine echte Vitaminbombe! Aufgrund Ihrer Druckempfindlichkeit gelangt sie nur selten in den Handel und ist in Deutschland oft nur unreif erhältlich. Es wird daher empfohlen, die Cherimoya in Papier einzuwickeln und so nachreifen zu lassen. Sie sollte nicht im Kühlschrank gelagert werden und schnell verzehrt werden! Vom Äußeren her erinnert die Cherimoya an eine übergroß geratene grüne Erdbeere. Nachdem man sie geschält und die Samen entfernt hat, kann man das köstliche Fruchtfleisch pur auslöffeln. Der Geschmack ist sehr süß und erinnert an Erdbeeren mit Schlagsahne.

Litschi

Die Litschi ist ein echter Klassiker unter den exotischen Früchten und wurde schon vor über 2.000 Jahren in China angebaut. Sie ist auch unter den Namen Chinesische Haselnuss oder Liebesfrucht bekannt. Diese Frucht des bis zu 12 Meter hohen Litschibaums wird am besten roh gegessen, wobei nur das Fruchtfleisch verzehrt wird. Der Kern wird nicht gegessen! Diese köstliche Süßfrucht ist ebenfalls eine wahre Vitaminbombe und enthält hohe Mengen an Vitamin A und C. Sie ist so beliebt, dass sie sogar ein Sprichwort geprägt hat: “Wer einmal eine Litschi kostet, wird erst wieder bei der nächsten glücklich werden”, so sagt man in China.

Mango

Die Mango ist eine äußerst beliebte Frucht, die auch in Deutschland das ganze Jahr über erhältlich ist. Sie ist ein so genanntes Sumagewächs und stammt ursprünglich aus den Regenwäldern Südostasiens. Seefahrer brachten sie im 16. Jahrhundert erstmals nach Europa und inzwischen ist sie eine weltweit verbreitet Kulturpflanze. Diese Frucht ist besonders reich an Kalium, Carotin und Vitaminen. Die Mango kann roh gegessen (vorher die Schale entfernen!) oder als Mus und Chutney in einer Vielzahl Rezepte verwendet werden.

Papaya

Die Papaya ist ein wahrer Allrounder unter den tropischen Früchten. Sie passt zu einer Vielzahl von Speisen und lässt sich sogar zu Getränken verarbeiten. Noch dazu ist bei der Papaya nicht nur das Fruchtfleisch genießbar, es können sogar die Kerne mitgegessen werden. Naturvölker wissen schon lange über Ihre medizinischen Qualitäten und auch westliche Wissenschaftler haben inzwischen Ihre Heilwirkung in zahlreichen Studien anerkannt. Die Papaya  ist gut für die Verdauung, Herzgesundheit und das Immunsystem. Sogar kosmetisch ist diese Frucht einsetzbar: Eine Gesichtsmaske aus Papaya-Fruchtfleisch wirkt belebend für die Haut und kann Faltenbildung vorbeugen.

Februar 13, 2013
von Marcel
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Weinreisen – ein Trip für alle Sinne

Der nächste Urlaub will so langsam aber sicher geplant werden, es stellt sich wie jedes Jahr die Frage: Mallorca, Norderney oder doch lieber an die Amalfi-Küste? Warum dieses Jahr nicht mal etwas anderes wagen und eine Weinreise planen.

Weinreise, das heißt man schwebt ein paar Tage oder Wochen im Reich des Genusses. Weingüter besuchen, dort die Weine probieren, sich verköstigen lassen und die Natur genießen sind die Tätigkeiten, die im Vordergrund stehen. Man kann dies entweder alleine, zu zweit oder aber in geführten Gruppen tun. Der Vorteil einer Einzelreise ist, dass man sich völlig auf seinen eigenen Geschmack und seine Interessen verlassen kann. Man kann nur Weingüter besuchen dessen Weine man selber gerne trinkt. Oder man erkundet mit dem Auto eine Region. Doch für die Planung ist man auch selbst verantwortlich. Das kann im Vorfeld ganz schön mühsam sein. Wenn man jedoch eine geführte Weinreise bucht, dann hat dies den Vorteil, dass man von der Erfahrung und den Kontakten der Veranstalter profitiert. So wissen diese sehr genau, welche Weingüter besonders gutes Essen anbieten, wo man wie Gott in Frankreich nächtigen kann oder bei welchen Winzern die Weinproben zum Vergnügen statt zur reinen Verkaufsveranstaltung werden.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wohin die Reise geht? Bleibt man, wie so viele andere Deutsche, gerne für seinen Urlaub in Deutschland, so bieten sich vor allem die sonnigen Regionen für solch eine Tour an. Der Kaiserstuhl in Baden beispielsweise, welcher als sonnenverwöhnteste Region Deutschlands gilt. Oder aber die Bodenseeregion, welche ebenfalls zur Region Baden gehört- baden in Baden ist hier daher möglich. Auch Franken, mit seinen sanften Hügeln und mittelalterlichen Städten bietet neben Silvaner, Bocksbeutel und Co viel Sehenswertes. Möchte man hingegen die heimischen Gefilde für seinen Urlaub lieber verlassen, so eignen sich auch viele der anderen Europäischen Weinbaugebiete sehr gut zum „Wein-reisen“. Idealerweise wählt man die Region nach ihrer Nähe zu Meer, Bergen oder Städten aus. So behält man sich die Möglichkeiten vor, auch mal etwas abseits der Wingerte zu unternehmen. Südtirol in Italien zum Beispiel ist ein Paradies für Weinkenner, Gourmets aber auch Wandersfreunde. Fährt man in Italien weiter in den Süden, sind die beiden Inseln, Sizilien und Sardinien, eine Reise für Weinfreunde wert.  Hier findet man neben traumhaften Stränden auch traumhafte Weine und herzliche, gastfreundliche Winzer, die einem mit Freuden ihre Weine aus fast vergessenen Rebsorten präsentieren. Auch Frankreich eignet sich natürlich hervorragend für eine lukullische Weinreise. Besonders die Weinregionen am Atlantik sowie am Mitteleer versprechen weitaus mehr als nur Weingenuß! So zum Beispiel die berühmte Region Bordeaux oder das eher ländliche Languedoc. Aber auch die binnen-Weinbaugebiete wie zum Beispiel das Elsass haben eine Menge sehenswertes für Reisende in petto. Wer seine Weinreise gerne mit einer geballten Ladung Menschheitsgeschichte und Kultur paaren möchte, dem sei Israel ans Herz gelegt. In dem Land, in dem Milch und Honig fließen, fließt auch der Rebsaft vielerorts in beachtlichen Qualitäten. Israel ist mittlerweile ein richtiger Geheimtipp für Gourmets und Weinfreunde geworden.

Liebhaber von Langstreckenflügen aufgepasst: Ein Flug ans andere Ende der Welt, nach Neuseeland, kann ihr Weinwissen erweitern! Entdecken sie im malerischen Marlborough die spritzige Welt des Sauvignon Blanc während sie gleichzeitig die seltenen Kiwis sichten können. Hier kommen Weinliebhaber und Abenteurer gleichermaßen auf ihre Kosten. Auch Südafrika mit seinen Weinanbaugebieten, allen voran die berühmte Region Stellenbosch, bietet einiges an Reisetagebuch füllenden Aktivitäten. Ob man eines der unzähligen Weingüter besucht und sie von exzellentem Pinotage und Co verführen lässt, ob man mit weißen Haien taucht, Löwen und Zebras während einer Safari sichtet oder einfach ein köstlich gebratenes Springbock-Steak genießt: Südafrika ist eine (Wein) Reise wert.

Reisen in die Welt der Weine sind spannend und ein Urlaub für alle Sinne. Suchen sie sich eine interessante Weinregion aus und trauen sie sich, diese zu erkunden. In so vielen Ländern und Orten wird mittlerweile Weinbau betrieben, es dürfte sich für jeden eine Region finden. Und ob man nun seinen Urlaub rund um die Weingüter plant oder nur ab und an mal etwas Wein probiert: neue Eindrücke sind garantiert! Tauchen sie ein in die Welt der Winzer und der Weine und lassen sie sich verwöhnen.

Februar 5, 2013
von Marcel
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Delikatessen aus Deutschland

Für kulinarische Gaumenfreuden muss man nicht unbedingt immer in die Ferne reisen. Mit exotischen Speisen, wie z.B. gegrillten Insekten, kann die deutsche Küche zwar nicht dienen, allerdings gibt es auch in heimischen Gefilden einige schmackhafte Spezialitäten zu entdecken. Einige dieser traditionellen Deutschen Delikatessen werde ich im heutigen Artikel kurz vorstellen.

Pfälzer Saumagen

Dieses Pfälzer Traditionsgericht war bereits die Leibspeise des ehemaligen Deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl. Wie bei vielen heute gefragten Delikatessen, war auch der Pfälzer Saumagen ursprünglich ein Essen für Arme Leute, das aus Schlachtabfällen hergestellt wurde.
Zur Herstellung werden verschieden Fleischsorten, Gewürze und Eier in einen Schweinemagen eingewickelt, ähnlich wie auch beim Herstellungsprozess der Wurst. Traditionell muss diese Spezialität für mehrere Stunden in Salzwasser eingelegt werden und darf auf keinen Fall gekocht werden, da sonst der Schweinemagen platzen kann. Nachdem der Saumagen gar ist, wird er in Scheibchen geschnitten und nochmals in der Pfanne angebraten. Klassische Beilage zum Pfälzer Saumagen ist das Sauerkraut. Außerhalb der Pfalz ist diese Spezialität nur in wenigen Restaurants auf der Speisekarte.

Grüne Soße

Diese Spezialität stammt aus dem benachbarten Bundesland Hessen und ist dort äußerst beliebt. Es handelt sich dabei um eine Soße aus verschiedenen Kräutern, für deren Zubereitung es eine unüberschaubare Menge an verschiedenen Rezepten gibt. Bekannte Varianten der Grünen Soße sind unter anderem die Frankfurter sowie die Kasseler Grüne Soße. Je nach Rezeptur unterscheiden sich die Mengen und Arten der enthaltenen Kräutersorten. Die Zubereitung dieser Soße geht recht schnell und ist nicht besonders aufwändig. Wer nicht gerne selber kocht, kann auch auf vielen Märkten die Grüne Soße bereits fertig kaufen. In Verbindung mit Pellkartoffeln hat man so ganz schnell eine leckere, traditionell hessische Mahlzeit aufgetischt.

Schwarzwälder Kirschtorte

Während der Pfälzer Saumagen und die Grüne Soße regionale Spezialitäten sind, die außerhalb Ihrer Herkunfts-Bundesländer kaum verzehrt werden, ist die Schwarzwälder Kirschtorte auch international bekannt und gefragt. Sie gilt als DIE Deutsche Vorzeigetorte und ist weltweit eine beliebte Spezialität unter Naschkatzen. Der Ursprung der Schwarzwälder Kirschtorte ist nicht eindeutig geklärt, allerdings weist einiges darauf hin, dass sie erstmals 1930 erfunden wurde. Schriftlich erwähnt wurde dies  Gebäck erstmals 1934 in einer Rezeptsammlung. Traditionell besteht die Schwarzwälder Kirschtorte aus drei leichten Tortenböden und mit Kirschwasser vermischter Sahne. Allerdings gibt es auch hier eine Unzahl an verschiedenen Varianten.

Spätzle

Als Spätzle bezeichnet der gemeine Schwabe nicht nur liebevoll seine Frau oder Freundin, sondern auch die bekannte schwäbische Nudelspezialität. Ursprünglich stammt das Rezept aus dem Italienischen und wurde von Mönchen auch nach Süddeutschland importiert, wo es schnell populär wurde. Im Unterschied zu normalen Nudeln wird bei den Spätzle der Teig vor dem Trockenvorgang nochmals abgekocht, was ihnen die typisch unregelmäßige Form verleiht. Inzwischen ist diese Schwäbische Spezialität sogar von der Europäischen Union geschützt. Das EU Qualitätssiegel für „geschützte geografische Angaben“ sieht vor, dass echte Spätzle im Schwabenland hergestellt werden müssen und strengen Auflagen bezüglich der verwendeten Zutaten und dem Herstellungsprozess unterliegen.

Januar 28, 2013
von Marcel
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5 Insekten-Delikatessen

Während sich hierzulande viele Menschen vor dem Verzehr von Insekten eher ekeln, sind diese in vielen anderen Ländern der Welt eine begehrte Delikatesse. Angebraten und frittiert sind sie vielerorts ein beliebter Snack und noch dazu ein erstklassige Proteinquelle. Heute werde ich daher fünf der schmackhaftesten Insekten-Delikatessen vorstellen.

Hachinoko

Bei Hachinoko handelt es sich um Bienen- und Wespenlarven, eine echte Delikatesse in Zentraljapan. Die Larven werden aus den Nestern abgeerntet und anschließend in einer klassischen Kombination aus Soja-Soße und Zucker angebraten.  Das Ergebnis ist ein leicht süßer Snack, der gut zu Bier passt und so eine Konkurrenz für die klassischen Nüsse darstellt. Die Stadt Omachi in der Nagano-Präfektur ist besonders berühmt für lokale Spezialität jibachi senbei. Hierbei handelt es sich um Cracker, die unter Verwendung einer bestimmten Wespenart produziert werden. Es ist überliefert, dass bereits der späte japanische Kaiser Hirohito ein Fan der Hachinoko war und sie am liebsten mit gekochtem Reis und Sojasoße zu sich nahm.

Raupenlarven

Gegrillte Raupenlarven sind besonders in Taiwan eine beliebte Delikatesse. Noch dazu sind sie äußerst nahrhaft: Bereits 100 Gramm decken den täglichen Bedarf eines Erwachsenen an Vitaminen und Mineralstoffen. Trotzdem sind sie im Westen auf keiner Speisekarte zu finden – zu sehr ekeln sich hierzulande Konsumenten vor dieser schmackhaften Spezialität.

Frittierte Heuschrecken

Während Heuschrecken hierzulande nur als Schädlinge bekannt sind, gelten sie in Asien, Afrika und Mexiko als Delikatesse und beliebter Partysnack. In Mexiko werden sie frittiert, gesalzen und mit etwas Zitrone besprenkelt und sind dort als „chapulines“ bekannt. In Thailand hingegen werden sie in Öl angebraten und mit Sojasoße serviert. Auch sie sind, wie viele Insekten, reich an Protein und Vitaminen. Die Beine der Heuschrecken werden wie Fischgräten behandelt und vor dem Verzehr entfernt.

Mehlwürmer

Mehlwürmer werden hierzulande aufgrund Ihres exzellenten Nährwerts gerne von Terrarien-Besitzern als Futter für Amphibien und Reptilien eingesetzt. Dabei sind sie aufgrund Ihres hohen Protein- und Vitamingehalts auch für Menschen sehr gesund! Brät man sie in der Pfanne an und veredelt sie mit einigen Gewürzen und etwas Sojasoße, erhält man im Handumdrehen einen leckeren und nahrhaften Snack. Die Mehlwürmer haben kaum Eigengeschmack, weshalb sie eher zur Kombination mit anderen Gewürzen und Zutaten geeignet sind.

Käfer

Bei dem Wort Käfer mag man zu erst an den bekannte Feinkost-Händler aus München denken. Aber auch die krabbeligen Insekten sind in Thailand eine beliebte Delikatesse. Der Innun-Käfer kommt dort zu Beginn der Regenzeit nach einer langen Dürreperiode an die Erdoberfläche um auf Futtersuche zu gehen, nicht ahnend, dass er selber auf der Speisekarte vieler lokaler Dorfbewohner steht. Bewaffnet mit Taschlenlampen gehen Sie nachts auf die Jagd nach dem Insekt, welcher vom Lichtkegel geradezu magisch angezogen wird. Die hungrigen Jäger müssen dann nur noch zugreifen um so an ihre Delikatesse zu kommen. Der Käfer hat einen nussigen Geschmack und ist auf thailändischen Märkten äußerst begehrt.

Januar 22, 2013
von Marcel
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Kaviar – Das schwarze Gold Russlands

Bei Kaviar denkt man gerne an Luxus und Prestige, er gilt als Statussymbol der Wohlhabenden. Umso überraschender ist es daher, dass diese edle Speise früher ein Arme-Leute-Essen war. Der Stör, aus dem der Kaviar gewonnen wird, war früher äußerst zahlreich in den Meeren anzutreffen und noch dazu ist Kaviar ein äußerst nahrhaftes Nahrungsmittel. Diese Eigenschaften machten ihn früher zur regelrechten Volksnahrung in Russland. Durch Überfischung ist die Störpopulation in den letzten Jahrzehnten allerdings stark zurückgegangen, was die hohen Preise dieser Delikatesse heutzutage erklärt.

Bei Kaviar handelt es sich um Fischeier, die aus dem lebendigen Störweibchen gewonnen werden. Das Hauptfanggebiet für diese Fischart ist das Kaspische Meer, weshalb die größten Produktionsstätten für Kaviar in den umliegenden Ländern Russland, Iran und Kasachstan zu finden sind. Die Störeier sind äußerst empfindlich und müssen innerhalb von wenigen Minuten nach der Entnahme gesalzen und luftdicht in Dosen abgepackt werden, da sie sonst verderben.

Man unterscheidet zwischen drei unterschiedlichen Kaviarsorten, die ihren Namen von der verwendeten Störart erhalten: Beluga, Ossietra und Sevruga. Am teuersten ist der Beluga-Kaviar mit einem Preis von bis zu 8.000€ pro Kilogramm! Neben diesen ursprünglichen Sorten werden von Großhändlern auch noch Selektionen wie Imperial und Royal-Black Kaviar angeboten. Diese Sorten ergeben sich aus der Korngröße sowie der Farbe des verwendeten Kaviars.

Günstige Alternativen zu teuren Kaviarsorten sind Zuchtkaviar und Deutscher Kaviar. Bei Zuchtkaviar handelt es sich um Kaviar, der aus in Gefangenschaft gehaltenen Stören gewonnen wird. Die Produktionskosten liegen verglichen zu „echtem“ Kaviar aus Wildfang um ein deutliches niedriger, weshalb diese Alternative preiswerter zu haben ist. Deutscher Kaviar hingegen wird aus dem Seehasen gewonnen. Dessen Eier sind blässlich rosafarben und werden für den Verkauf schwarz eingefärbt. Zuchtkaviar kann geschmacklich durchaus mit Wildkaviar mithalten und auch der Produktionsprozess ist bei den beiden Sorten genau gleich. Deutscher Kaviar hingegen ist eher als kostengünstige Alternative für echten Kaviar anzusehen.

Die Frische und Qualität von Kaviar kann man am besten an folgenden Merkmalen festmachen:

  • Frischer Kaviar sollte eine lockere Konsistenz haben und die einzelnen Eier sollten nicht aneinander oder am Deckel der Dose kleben.
  • Der Kaviar sollte nicht fischig oder metallisch riechen, sondern nach Meerwasser.
  • Besonders wertvoller Kaviar hat eine helle Farbe und schimmert leicht grau oder bräunlich.
  • Die optimale Lagertemperatur für Kaviar beträgt etwa Zwei Grad Celsius. Verschlossen kann der Kaviar circa Drei Monate aufbewahrt werden (immer Herstellerangabe beachten!). Sobald die Dose geöffnet wurde, muss der Kaviar innerhalb einer Woche verzehrt werden.

In Kombination mit einem guten Champagner ist der Kaviar ein absolutes Luxus-Erlebnis!

Januar 15, 2013
von Marcel
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Vollmondprodukte – Esoterische Delikatessen

In esoterischen Kreisen werden dem Mond seit jeher mystische Kräfte zugeschrieben. Zu Vollmond sollen sich diese Kräfte  besonders bündeln und so ideale Bedingungen für eine Vielzahl an Aktivitäten liefern. Schamanen und Druiden hielten früher zu Vollmond ihre Rituale ab und auch viele Völker richteten ihre Festlichkeit zu dieser ganz besonderen Zeit aus. Auch in der Sagenwelt spielt der Vollmond eine große Rolle, so mutieren etwa Werwölfe nur zu diesem Zeitpunkt zu Monstern.

Auch heute spielt für viele Menschen der Mond noch eine große Rolle. So gaben in einer Umfrage 39% der Befragten an, dass sich der Mond auf ihre Schlafqualität auswirkt. Ebenso konnte in einer Britischen Studie festgestellt werden, dass zu Vollmund mehr Hunde Ihre Besitzer beißen, als zu sonstigen Zeiten. Nicht zu letzt werden auch die Gezeiten vom Mond gesteuert und auch manche Meeresbewohner richten Ihre Fortpflanzungszyklen nach den Mondphasen aus.

Es ist daher nur wenig verwunderlich, dass einige Hersteller von Lebensmitteln versuchen, diese Kraft des Mondes aufzugreifen und in ihre Produkte einfließen zu lassen. So existieren eine Vielzahl an Lebensmitteln, die ausschließlich zu Vollmond hergestellt werden, wie etwa Vollmond-Bier, Vollmond-Brot, Vollmond-Käse oder Vollmond-Wasser.

Die Quelle St. Leonhardt bietet etwa in ihrem Sortiment eine spezielle Wassersorte an, die ausschließlich zu Vollmond abgefüllt wird. Dieses Wasser ist gleichzeitig Ausgangsprodukt für das Vollmondbier der Firma Zötler. Ausschließlich zu Vollmond gebraut, versucht die Brauerei so die Kraft des Mondes in ihrem Endprodukt einzufangen. Laut Hersteller ist das Bier besonders bei Frauen äußerst beliebt!

Von der Fleischerei „Der Ludwig“ kann man eine spezielle Vollmond-Salami beziehen. Die Firma beruft sich dabei auf alte Bauernaufzeichnungen, die angeblich belegen sollen, dass die Wurstproduktion durch den Vollmund besonders positiv beeinflusst wird.

Die Bäckerei „Wild Bakers“ wiederum bietet eine Vollmond-Brotsorte an. Ausschließlich unter der Verwendung von Vollmondwasser und gebacken in der Vollmondnacht, wird hier diese Brotspezialität hergestellt. Unter Verwendung hochwertiger Zutaten und mit zusätzlicher Hilfe der Mondkräfte soll so ein besonders schmackhaftes Endprodukt entstehen.

Sogar ein Vollmondkaffee ist vom Hamburger Caféhaus „Die Rösterei“ erhältlich. Laut Hersteller ist diese Kaffeesorte besonders aromatisch und geschmeidig im Geschmack. Manche Kunden sollen bei diesem Kaffee eine anregendere und stimulierendere Wirkung feststellen, als bei herkömmlichen Sorten.

Sind all diese Produkte nur das Resultat geschickter Marketing-Strategien oder haben die Mondphasen wirklich eine Auswirkung auf die Qualität eines Produkts? Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten und hängt auch sehr von der subjektiven Erfahrung der Kunden ab. Einige sind begeistert von Vollmond-Produkten, während andere dies als überteuerten Humbug abtun. Am besten probieren Sie selbst mal ein solches Produkt aus und bilden sich Ihre eigene Meinung!

Januar 7, 2013
von Marcel
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Surströmming – Die Delikatesse aus Schweden

Surströmming ist eine schwedische Fischdelikatesse, die polarisiert. Lange Zeit galt diese Spezialität bei nordschwedischen Bauern als Alltagsspeise und Proviant für unterwegs. Inzwischen hat sich der Surströmming zu einer gefragten Delikatesse aufgeschwungen. Es ist schwierig einen Feinschmecker zu finden, der dieser schwedischen Spezialität neutral gegenüber steht – entweder man liebt sie oder man hasst sie. Übersetzt bedeutet der Name etwa so viel wie „saurer Hering“, was ja zuerst einmal recht harmlos klingt.

Tatsächlich handelt es sich bei der Speise um den Ostseehering, der im Frühjahr gefangen, gesalzen und in Holzfässern eingelegt wird. In den Fässern gärt der Fisch erst einmal ein paar Monate vor sich hin, bevor er schließlich einen Monat vor Beginn der Verkaufssaison in Dosen abgepackt wird. Zu diesem Zeitpunkt ist der Gärungsprozess noch nicht abgeschlossen und der Surströmming reift auch in den Dosen noch weiter vor sich hin. Im August kommt die Ware schließlich in den Handel. Durch die Gärungsgase entsteht in der Dose ein hoher Druck, wodurch sich die Außenwand ausbeult und verformt. Der lange Gärungsprozess sorgt auch für den penetranten Gestank, für den diese Delikatesse berüchtigt ist.

Der Verkauf dieser Spezialität beginnt in Schweden jedes Jahr zum dritten Donnerstag des August und gilt dort als Tradition. Die sogenannte Surströmming-Premiere bezieht sich auf eine alte Richtlinie des schwedischen Königshauses von 1937. Durch diesen Erlass sollte sichergestellt werden, dass der Gärungsprozess des Fisches abgeschlossen ist, bevor er in den Handel kommt und er somit bedenkenlos gegessen werden kann. Diese Richtlinie wurde in den 80er Jahren wieder aufgehoben, die schwedischen Hersteller richtigen sich aber weiterhin nach dieser Tradition.

Vorsicht beim Öffnen der Dosen! Durch den hohen Innendruck kann die stinkende Flüssigkeit in der Dose herausspritzen. Um dies zu verhindern, orientiert man sich am besten an Öffnungstechniken, die auch von den Schweden angewandt werden. Idealerweise füllt man einen Eimer mit Wasser und sticht die Dose im Eimer an. Durch den Gegendruck des Wassers wird so ein unkontrolliertes Herausspritzen des Doseninhalts verhindert. Falls kein Eimer zur Verfügung steht, kann man die Dose auch einfach gekippt halten, wodurch sich die Flüssigkeit im unteren Ende der Dose ansammelt. So kann man den Behälter gefahrlos am anderen Ende öffnen. In beiden Fällen sollte die Konserve aber auf jeden Fall im Freien geöffnet werden! Der Gestank ist sehr intensiv und wird von einigen mit einer Jauchegrube verglichen. Einer deutschen Mieterin wurde 1981 sogar fristlos die Wohnung gekündigt, da sie Surströmming im Treppenhaus verteilte.

Zur Zubereitung dieser Delikatesse gibt es in der schwedischen Küche eine Vielzahl an Rezepten. In Nordschweden etwa wird diese Speise gern mit Fladenbrot, Pellkartoffeln, gehackten Zwiebeln und saurer Sahne serviert. Zum Herunterspülen wird ein Glas Milch und anschließend ein Schnaps gereicht.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie aus dem nächsten Schwedenurlaub ein paar der Dosen mitbringen möchten. Bei einigen Airlines (u.a. Air France und British Airways) ist die Mitnahme an Bord auf Grund von Explosionsgefahr strikt verboten!

Wer sich selber nicht an die Delikatesse ran traut, kann sich auch auf Youtube dieses Video anschauen und so einen ersten Eindruck vom durchdringenden Gestanks dieser Speise kriegen:

http://www.youtube.com/watch?v=W7wJZ2apWyk&feature=fvwrel

Dezember 17, 2012
von Marcel
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Die 5 exklusivsten Getränke der Welt

Heute werde ich ein paar Getränke vorstellen die so exklusiv sind, dass sogar die Superreichen sie sich wohl nur zu speziellen Anlässen gönnen. Für Normalsterbliche sind die meisten dieser Getränke absolut unbezahlbar!

1787er Château d’Yquem Sauternes – Der teuerste Weißwein der Welt.

Dieser Weißwein stammt angeblich aus dem Besitz von Thomas Jefferson, dem dritten Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika . Dieser war von 1785 bis 1789 in Frankreich als Diplomat stationiert und war bekannt für seine Leidenschaft für französische Weine. Experten zweifeln diese Geschichte an, die Legende um den Weißwein hielt sich aber standhaft. Ob der Wein nun einem Präsidenten gehörte oder nicht, er ist der teuerste jemals verkaufte Weißwein und erzielte den stolzen Preis von rund 46.000€.

1869er Château Lafite – Der teuerste Wein der Welt

Der Preis des Château d’Yquem Sauternes ist nichts im Vergleich zum teuersten Wein der Welt: einem 1869er Château Lafite. Dieser edle Tropfen ging im Auktionshaus Sotheby’s für sagenhafte 230.000 Dollar über die Theke! Der glückliche Käufer ersteigerte gleich 3 Flaschen dieser Rarität.

Kopi Luwak – Der teuerste Kaffee der Welt

Der extrem seltene Kopi Luwak oder auch Katzenkaffee stammt aus Indonesien und hat eine ganz besondere Herstellungsgeschichte. Er besteht ausschließlich aus Kaffeebohnen, die vom indonesischen Fleckenmusang zuvor verspeist, verdaut und dann wieder ausgeschieden wurden. Durch den Verdauungsprozess im Magen des Musangs werden die Bitterstoffe in der Kaffeebohne abgebaut, was ihm letztlich zu seinem weltberühmten sanften Geschmack verhilft. Anschließend wird er von Feldarbeitern mühsam zusammen gesammelt, gereinigt und gelangt letztlich in kleinen Mengen in den Verkauf. Dieser aufwändige Herstellungsprozess führt zum extrem hohen Preis des Kaffees – eine Tasse davon kostet bis zu 75€!

27.321 – Der teuerste Cocktail der Welt

Der Cocktail mit dem kryptischen Namen 27.321 wird im Burj Al-Arab Hotel in Dubai verkauft und ist der teuerste Cocktail auf der ganzen Welt. Der Name bezieht sich auf den Preis in Dirham – dies sind umgerechnet knapp 6000€! Der astronomische Preis ergibt sich aus den exklusiven Zutaten, die in diesem Cocktail verwendet werden. Dies sind u.a. ein 55 Jahre alter, limitierter schottischer Whiskey und ein speziell für diesen Cocktail produzierter Dried Fruit Bitter. Serviert wird der Drink in einem mit Gold verziertem Glas aus Baccarat-Kristall. Die Zutaten sind so exklusiv, dass von dem Cocktail überhaupt nur 10 Stück produziert werden können und 2 davon wurden bereits verkauft!

Veuve Clicquot – Der teuerste Champagner der Welt

Bei exklusivem Champagner denken viele zuerst an den berühmten Cristal. Dieser ist mit einem Preis von unter 200€ pro Flasche jedoch ein echtes Schnäppchen im Vergleich zum Veuve Clicquot! Eine Flasche dieses Edelgetränks wechselte im Jahr 2009 bei einer Auktion für stolze 46.000 US-Dollar den Besitzer. Das Geheimnis hinter diesem astronomischen Preis? Die Flasche wurde vom Meeresgrund aus einem gesunkenen Schiff geborgen, welches angeblich im 18. Jahrhundert den Champagner als Geschenk zum russischen Zaren transportieren sollte.