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Gesunde Ernährung – Zu viele Experten verderben den Brei

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Ernährungsexperten sagen uns, wie wir uns am besten gesund ernähren können. Das ist prima, denn wir wollen schließlich lange leben und dabei agil und selbstbestimmt bleiben. Lange sind die Nachkriegszeiten vorbei, in denen wir gar nicht genug Fettpolster auf den Rippen haben wollten und uns mit jeder Zigarette, die wir in den Mund nahmen, ein bisschen internationaler und weltoffener zu fühlen glaubten. Das gesunde Leben ist heute fast generationenübergreifend zum Lebensmotto geworden und neben einer täglichen Dosis Sport und ein paar Sonnenstrahlen um unseren Vitamin-D Haushalt aufzutanken ist die Ernährung die wichtigste Voraussetzung für ein gesundes Leben.

Keine Angst vor der nächsten Mahlzeit

Doch Ernährungsexperten gibt es viele und auch Experten sind sich nicht immer einig. Mal sind die Kohlenhydrate die Wurzel allen Übels, die zur Fettleibigkeit und einem hohen Cholesterinspiegel führen sollen, mal ist es das Eiweiß. Der Genuss eines Frühstückseis galt viele Jahre lang als ungesund, später wurde dies wieder empfohlen. Wer sich über Lebensmittelskandale in den Medien informiert, dem vergeht die Lust auf regelmäßige Nahrungszufuhr vielleicht bald gänzlich. Doch das kann nicht das Ziel sein. Grundlage für eine gesunde Ernährung sollte auch der Spaß am Essen sein. Denn wer Nahrung nur noch mit schlechtem Gewissen konsumiert und dabei die Angst kultiviert, neues Unglück in seinen Körper hinein zu konsumieren, der wird vermutlich auch mit der gesündesten Nahrung nicht recht glücklich werden. Auch Nahrungsmittelneurosen können zur Krankheit werden.

Gesunde Ernährung mit Feinkost

Feinkost und der Vorsatz einer gesunden Ernährung passen zusammen ein Topf mit Deckel. Doch auch bei der gesündesten Ernährung gilt die Devise: Alles, was in Maßen genossen wird, bleibt gesund und auch den Konsum von gesunden Nahrungsmittel sollte man nicht übertreiben. Denn selbst Wasser kann, im Übermaß genossen, ungesund werden. Und das gilt natürlich auch für die Feinkost, die nicht nur für die Geschmacksnerven interessant sein kann, sondern auch für den gesunden Ernährungsplan.

Der Körper kennt den Weg

Eine Katze rührt keine Nahrung an, die ihr schadet. Das ist natürlich auch wieder nur ein Klischee und wer fettleibige Tiere kennt, der weiß, dass auch unsere Freunde auf vier Pfoten vom Fluch der Zivilisation oft stärker betroffen sind, als wir das vielleicht gerne hätten. Doch im Grunde genommen ist der Körper des Menschen so ausgelegt, dass er (zumindest theoretisch) vor allem dann die richtige Menge an Nahrung zuzuführen verlangt, wenn er das auch wirklich benötigt. Doch Jahrzehnte der industriell gefertigten Nahrung haben uns schon ein wenig durcheinander gebracht. Es verlangt uns nach süßen Früchten, denn diese enthalten die benötigte Dosis an natürlichen Vitaminen, doch wenn wir künstliche Süßigkeiten konsumieren, dann können wir dieses Bedürfnis ebenso gut (oder vielleicht sogar noch viel besser) befriedigen, ohne dass wir dem Körper wirklich jene Nährstoffe zugeführt haben, für die er dieses Bedürfnis eigentlich erschaffen hatte.

Und so ist es kein Schaden, ein bisschen über unsere Bedürfnisse und Gewohnheiten nachzudenken um den eigenen Körper wieder besser verstehen zu lernen. Vielleicht gelingt es dann, zurück zu kehren zu einer ursprünglichen Ernährung (die durchaus schmackhaft sein kann), die uns weder dick, noch krank macht.

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