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3 Delikatessen aus dem Meer

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Bereits bei den alten Römern waren Meeresfrüchte eine beliebte Speise, die als Geschenk des Meeresgottes Neptunus gesehen wurde. Auch heute gelten sie unter Feinschmeckern als Delikatesse. Drei dieser Spezialitäten aus dem Ozean werde ich im heutigen Artikel vorstellen.

Langusten

Langusten galten früher als Arme-Leute-Variante des Hummers. Dies hat sich allerdings geändert. Durch die boomende Spitzengastronomie sind die Bestände an Schalentieren weltweit zurückgegangen, was auch bei den Langusten zu einem Anstieg der Preise geführt hat. Preislich gibt es so kaum noch Unterschiede zwischen den beiden Krabbensorten.

Auch äußerlich ähneln sich Languste und Hummer auf den ersten Blick sehr stark. Allerdings sind Langusten weitaus kleiner als und bringen ausgewachsen gerade mal  zwei Kilogramm auf die Waage, verglichen mit den bis zu zehn Kilogramm schweren Hummern. Die Languste lebt bevorzugt in tropischen und subtropischen Gewässern und verfügt über einen starken Panzer, der je nach Fanggebiet eine unterschiedliche Färbung aufweist. Normalerweise ist der Panzer in der Farbe rosa bis bräunlich, beim Kochen jedoch verfärbt er sich zu einem kräftigen Rot.

Eine beliebte Rezeptvariante ist der Langustensalat. Dazu werden die gekochten Langustenschwänze aufgebrochen und das innenliegende Fleisch aus der Schale entfernt und in Streifen geschnitten. Achten Sie darauf, den Darm zu entfernen! Mit einem leckeren Dressing und ein paar Salatherzen können Sie so im Handumdrehen einen leckeren Langustensalat zubereiten.

Shrimps

Garnelen, im Englischen auch als Shrimps bekannt, sind eine weitere delikate Spezialität aus dem Meer. Sie sind besonders in den USA und Europa beliebt und durch die industrielle Zucht zu moderaten Preisen im Handel erhältlich. Gerade diese Produktionsweise rückte die Shrimps in letzter Zeit aber auch in ein schlechtes Licht: An vielen tropischen Küsten werden zur Züchtung dieser Schalentiere großflächig Wälder abgeholzt, um so Platz für die Zuchtanlagen zu schaffen. Um diesem Problem entgegenzuwirken, haben einige Shrimp-Farmer sich zu Kooperationen zusammengeschlossen und produzieren unter strengen Auflagen des Fairtrade-Siegels. Somit müssen auch umweltbewußte Konsumenten nicht auf diese Spezialität verzichten.

Unabhängig von der Produktionsweise und Herkunft können Shrimps zu einer Reihe sehr leckerer Speisen verarbeitet werden. Neben dem Krabbenbrötchen ist besonders der Shrimpscocktail eine sehr beliebte Variante, die auch noch ganz leicht und schnell zubereitet werden kann.

Austern

Die Auster ist ein absoluter Klassiker unter den Meeresfrüchten. Sie existiert seit über 250 Millionen Jahren und wurde wahrscheinlich schon in der Steinzeit als Nahrungsmittel genutzt. Bereits ab dem vierten Jahrhundert vor Christus wurden Austern von den Griechen gezielt gezüchtet. Sie ist nicht nur Vitamin- und proteinreich, es wird ihr sogar eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.

Zu beachten ist, dass nur einige Austernsorten – die sogenannten kulinarischen Austern – wirklich genießbar sind. Neben ihnen gibt es noch die Perlaustern, die speziell zur Gewinnung von Perlen gezüchtet werden und nicht zum Verzehr geeignet sind. Sämtliche Austernsorten werden heutzutage in großen Kulturen gezüchtet. Wilde Austern gelten unter Feinschmeckern als hochwertiger als die Zuchtvariante, sind aber auch selten geworden und werden zu dementsprechend hohen Preisen gehandelt.

Hierzulande werden Austern gerne roh gegessen, daher müssen sie auf jeden Fall frisch sein. Tote Austern sollten nicht roh gegessen werden, da sie im schlimmsten Fall zu gefährlichen Lebensmittelvergiftungen führen können. Man erkennt tote Austern daran, dass die Schale bereits offen ist. Noch geschlossene Austern werden am besten mit einem speziellen Austernmesser geöffnet.

Roh genießt man die Austern am besten mit einem Spritzer Zitrone und etwas Salz und Pfeffer. Daneben kann man sie auch wunderbar zu einem Gratin verarbeiten, grillen oder frittieren.

 

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